In der letzten Zeit bin ich mehrfach gefragt worden, ob unser Schachverein Interessierten nicht einmal Schach beibringen könnte. Tatsächlich ist das nicht so einfach, weil an den normalen Spielabenden oft nicht genug Zeit für ausführliche Erklärungen bleibt. Deshalb möchte ich allen Schachinteressierten jeden Alters (auch wenn ich mehr mit Kindern rechne)die Möglichkeit bieten, in einem eigenen Kurs bis maximal 6 Personen Schach zu lernen. Geplant sind vier Termine (können aber bei Bedarf auf sechs erweitert werden). Los soll es am
Dienstag, d. 10.2.2026 um 16:00 Uhr im Bürgerhaus Oslebshausen, Am Nonnenberg 40 im Gruppenraum 2 gehen.
Nicht ganz so spannend wie im letzten Jahr ging der Lösungswettbewerb 2025 unserer Kinder aus. Denn bereits eine Runde vor Schluss stand Noah Hesterberg als Sieger fest. Dafür aber war bei einigen Kindern deutlich zu sehen, dass sich ihr Kombinationsfähigkeiten verbessern. Sie konnten viele ihre Punktzahl gegenüber dem letzten Jahr steigern. Aus Zeitgründen konnten wir dieses Mal nur sechs Durchgänge machen, wovon die besten vier in die Wertung kamen. Mit weniger als vier Teilnahmen konnten man leider nicht in die Wertung kommen. In jeder Runde galt es, 14 Schachaufgaben zu lösen, d.h. maximal konnte man 56 Punkte erlangen. Dabei gelang es neben Noah auch Jari Wahlhäuser im letzten Durchgang, alle Aufgaben zu lösen. Tolle Leistung! Die Endtabelle:
Da ging es im letzten Turnier unserer Kinderblitzmeisterschaft noch einmal hoch her. Sah doch Jari Wahlhäuser nach dem 3. Turnier schon wie der sichere Sieger aus, musste er im letzten Turnier plötzlich Niederlagen gegen Julianne Lüken und Noah Hesterberg sowie ein Remis gegen Per Dannhoff hinnehmen. Damit war sein Vorsprung so klein geworden, dass man ihn mit bloßem Überschlag nicht mehr sicher prognostizieren konnte. Denn auch Verfolger Noah Hesterberg musste eine Niederlage gegen den heute dominierenden Avarel Gemilang hinnehmen, dem damit am Ende selbst nur ein TWZ-Punkt zum zweiten Platz fehlte. Am Ende war Jari Sieg aber sicherlich verdient, denn er konnte zwei der vier Turnier für sich entscheiden. Hier die Endtabelle:
Am Ende wurde es dann doch nicht mehr ganz so spannend wie erhofft. Denn bei nur sechs Spielern und Spielerinnen in der 9. Runde waren die Losungsmöglichkeiten nicht mehr so groß. Und so kam es, dass die Partie Jackwerth gegen Veit sogar zweimal ausgelost wurde (beim ersten Mal in der ersten Runde) und Wolfgang Jackwerth unserem letztjährigen Vereinsmeister sogar noch einen halben Punkt abluchsen konnte. Aber auch sonst hätte Jörg Weigert einen halben Punkt mehr gehabt und ist so völlig verdient Vereinsmeister 2025 geworden. Dazu herzlichen Glückwunsch! Und hier nun die Endtabelle:
Zu Beginn der Sommerferien nähert sich unsere Vereinsmeisterschaft mal wieder der Halbzeit, denn vier von neun Runden sind bereits absolviert. Zeit also für eine erste Zwischenbilanz. Nachdem unser letztjähriger Vereinsmeister Ingo Veit aus persönlichen Gründen bereits zweimal aussetzen musste, bahnt sich ein neuer Kampf um die Meisterschaft an. Zurzeit liegt Jörg Weigert mit 3/3 Punkten auf dem ersten Platz vor Joachim Kropp mit 3/4 Punkten. Aber auch die Verfolger, allen voran Wolfgang Jackwerth, können sich noch Hoffnungen machen, dass sie in den Titelkampf eingreifen können.
Vom 5.4. bis 8.4.2025 fand zum ersten Mal die Bremer Jugendeinzelmeister-schaft im Bürgerhaus Oslebshausen statt – und konnte gleich mit einem Rekord aufwarten. Denn mit 105 Teilnehmern und Teilnehmerinnen hatte es so viele Meldungen gegeben wie seit dreißig Jahren nicht, wie der Vorsitzende des Landesschachbundes Bremen bei der Siegerehrung ausführte. Auch der SK Bremen-West konnte wieder mal mit guten Ergebnissen aufwarten. Besonders in der U8 dominierten JariWahlhäuser, der sich gleichzeitig für die Deutsche Meisterschaft qualifizierte, und Avarel Gemilang das Turnier. Mit 25 Teilnehmern bildete die U10 die stärkste Gruppe. Dabei reichte der fünfte Platz für Noah Hesterberg sogar noch für einen Pokal, aber auch Jendrik Karcher überzeugte mit seinem 14. Platz. In den höheren Klassen wird es naturgemäß immer schwieriger. Und so waren die Mittelplätze von Juliane Lüken, Peer Dannhoff und Arvelyn Gemilang mehr als das Soll, was auch durch die deutliche Steigerung der eigenen DWZ deutlich wurde. Für Juliane Lüken gab es am Ende sogar noch eine schöne Überraschung, denn als zweitplatziertes Mädchen reichte ihr Ergebnis ebenfalls zur Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft! Ein rabenschwarzes Turnier erwischte nur unser eigentlich zuverlässigster U-12-Spieler Jakow Bremermann, dem man aber zugutehalten musste, dass er alle Runden absolvierte, obwohl ihm eine Erkältung deutlich anzumerken war.
Sehr schwierig wurde es für Süleyman Aslantas in der U14, der gegen sehr starke Konkurrenz immerhin 2,5 Punkte holen konnte und für Tammo Stindt in der U18, der sich mit Platz 4 begnügen musste. Ärgerlich war nur, dass Ali Nassereddine und Mustafa Coban es im Anfängerturnier nicht schafften, bis zum Ende durchzuhalten. Die Ergebnisse im Einzelnen:
Wir trauern um Karl-Heinz Schubert *21.5.1958 + 17.2.2025
Karl-Heinz war fast 16 Jahre Mitglied in unserem Verein. Kein anderer Spieler zeigte ein so großes Interesse an Turnieren teilzunehmen und war so schachbegeistert. Leider war er aber schon seit vielen Jahren gesundheitlich sehr angeschlagen und musste sich mit immer neuen Problemen auseinandersetzen. Trotzdem hatte er noch Anfang Februar den Nord-West-Cup in Bad Zwischenahn mitgespielt. Er war stets ein zuverlässiger, ruhiger und umgänglicher Mann, der nie aus der Ruhe zu bringen war, egal ob er gewann oder verlor. Wir werden ihn sehr vermissen.
Die Schachfreunde des Schachklubs Bremen-West e.V.
In einem der letzten Berichte habe ich hervorgehoben, wie eng die Spielstärke vieler unserer Kinder zusammenliegt. Da sollte man erwarten, dass verschiedene Turniere auch von verschiedenen Kindern gewonnen werden. Umso herausragender ist, dass Noah Hesterberg nach der Blitz- und Schnellschachmeisterschaft auch noch die Kindervereinsmeisterschaft gewinnen konnte – und zählt man den Lösungswettbewerb noch dazu, dann hat er sogar vier Turniere gewonnen. Dafür gibt es im Duden aber gar kein Wort mehr, da hab ich extra nachgesehen.
Und trotzdem stimmt der erste Satz. Hätte Noah gegen Jendrik die letzte Runde verloren, dann hätten Arvelyn oder ihr Bruder Avarel gewinnen können. Doch Arvelyn hatte das Lospech und musste in der letzten Runde gegen den starken Peer spielen, der wieder mal daran gescheitert ist, dass er zwei Termine nicht wahrnehmen konnte. Schade. So hätte Avarel gute Chancen gehabt, doch er traute sich nicht, eine unklare Stellung gegen Jari bei vollem Brett auszuspielen und begnügte sich frühzeitig mit einem Remis. Aber das ist bei einem Kind, das vor einem Monat gerade Sieben geworden ist, sicherlich verzeihlich. Und trotzdem ist Noah Hesterberg Sieg mehr als gerechtfertigt. Denn er hat gegen alle sechs direkten Verfolger gespielt und dabei nur gegen Arvelyn verloren. Deshalb ein ganz herzlicher Glückwunsch!
Der Sieger des diesjährigen Schnellschachpokals stand schon fast vor dem letzten Turnier am 6.2.2025 fest. Ingo Veit holte sich den dritten Titel in diesem Jahr mit dem Vereinsschnellschachpokal. Umso größer war aber die Überraschung, dass das sechste Turnier dieses Mal aufgrund der besseren Feinwertung an den dreiundzwanzigjährigen Rida Boussitou ging, der damit das erste Mal ein Turnier für sich entscheiden konnte und damit eine sehr überzeugende Saison noch einmal bestätigte:
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